Brotkorb ( essbar )

Ein Brotkorb reichlich gefüllt, das wünscht man sich spätestens am Wochenende morgens zum Frühstück. Aber noch toller ist es natürlich, wenn man den Brotkorb noch mitessen kann, quasi abknabbern, zum Naschen, zum Dippen, hmm ein Traum.

Einen geflochtenen Osterkorb aus Hefezopf-Teig habe ich im Internet jetzt schon des Öfteren gesehen, aber einen „herzhaften, neutralen“ eher noch selten. Daher habe ich mal Pinterest durchforscht und dabei auch nur wenige gefunden. Also habe ich mir selbst Gedanken gemacht und diese dann umgesetzt.

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Es benötigt nur ein wenig Finger-Arbeit beim Legen der Teigstangen, aber mit ein wenig Geduld gelingt dies super einfach.

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Und da so ein essbarer Brotkorb für ein Picknick genau das richtige ist, nehme ich damit bei dem tollen Blogevent von Frau Stiller Backt teil. Liebe Ria, alles gute zum dritten Bloggeburtstag. Ich freue mich sehr auf dein virtuelles Picknick.

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Füllen könnt ihr das Körbchen natürlich mit allem was ihr wollt, sollten es frische Brötchen, Baguette oder auch Knabbergebäck sein, es findet alles seinen Platz.

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Rezept für ein Körbchen:

  • 500 g Weizenmehl 550
  • 25 g weiche Butter
  • 15 g frische Hefe
  • 290 ml Wasser
  • 1 TL Salz

Außerdem benötigt ihr eine Ofenfeste Form, auf dieser ihr das Körbchen backen könnt. Und Öl / Butter zum Einfetten.

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Zubereitung:

  1. Die Hefe im Wasser auflösen und mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Hefeteig verkneten, etwa 10 Minuten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort für 1 Stunde gehen lassen, bis der Teig sich sichtbar vergrößert hat.
  2. Bereitet nun eure Schüssel vor, ich habe eine Auflaufform benutzt, welche ich auf mein Blech gestellt habe, habe diese anschließend gut eingefettet.
  3. Rollt den Teig  etwa 0,5 -1 cm dick aus und schneidet anschließend mit einer Teigkarte oder einem Pizzaroller 1cm breite Streifen ab. Diese legt ihr dann im Gittermuster komplett über die Schüssel. Die Streifen werden quasi gewebt
  4. Die genaue Anleitung könnt ihr vielleicht auf den Bildern erkennen – es erklärt sich aber von selbst. Wenn nicht – fragt mich bitte, dann versuche ich es genauer zu erklären.

    Diese Diashow benötigt JavaScript.

  5. Wenn ihr die ganze Schüssel bedeckt habt, schneidet ihr noch einen großen Streifen ab und legt ihn einmal komplett um den Schüsselrand und drückt ihn mit den einzelnen Streifen gut zusammen.
  6. Aus dem Rest des Teiges habe ich einen Korb-Henkel hergestellt. Dafür habe ich aus zwei Strängen eine Kordel gedreht und um den Deckel der Auflaufform gelegt, damit er später die richtige Größe hat.
  7. Deckt den Korb und den Henkel mit einem Tuch nochmals ab und heizt den Ofen auf 180°C O/U vor.
  8. Nach 20-30 Minuten gebt ihr sowohl Korb als auch Henkel in den Ofen ( mit der Auflaufform und den Deckel) und backt das ganze für 30 Minuten.  Dann versucht ihr vorsichtig die Schüssel zu lösen und backt den Korb ohne Schüssel für 15 Minuten fertig.
  9. Gut auskühlen lassen.
  10. Um den Henkel zu befestigen, nehmt ihr einen Zahnstocher und steckt den Henkel in den Korb hinein. Um es fester zu befestigen, könnt ihr auch noch mit  einem Band ein Schleifchen anbringen, sieht umso netter aus.
  11. Füllt den Korb wie ihr wollt – natürlich sollte nicht zu viel Gewicht rein.
  12. Und dann heißt es knabbern und genießen 🙂

PS: am Henkel konnte ich meinen Korb natürlich nicht tragen, aber sieht einfach gleich viel netter aus 🙂

 

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4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Wow! Das hast du richtig klasse gemacht! Grosses Lob!

    1. bakingjulia sagt:

      Danke freut mich sehr 🙂

  2. Ria sagt:

    Liebe Julia,

    vielen Dank für Dein leckeres Rezept! Ich habe mich sehr gefreut, dass Du bei meinem kleinen Geburtstags-Picknick-Event mitgemacht hast. Auf dem Blog gibt es eine kleine Zusammenfassung und die Bekanntgabe der Gewinner.
    Schau doch einmal vorbei 🙂
    https://www.fraustillerbackt.de/picknick-am-see-die-rezepte/
    Liebe Grüße und bis demnächst mal.
    Ria

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