Iranisches Fladenbrot – #synchronbacken

Letztes Wochenende war wieder #synchronbacken von Zorra kochtopf.me & Sandra From-Snuggs-Kitchen angesagt und ich habe mich gefreut, dass ich es nun seit über einem Jahr (im letzten Jahr beim Osterkranz – Synchronbacken) wieder mal geschafft habe, mit dabei zu sein.

Es hat sich recht spontan aus Zufall ergeben, dass ich  Zeit hatte und dann war die Entscheidung leicht gefallen – mitmachen!

Das Rezept hörte sich total lecker an, zumal bei den Bomben-Temperaturen die gerade herrschen so ein Fladenbrot als Grillbeilage genau richtig kommt. Ich backe zum Grillen ja meist Baguette, aber wenn man schon einen Tag vorher weiß, dass man grillt, ist dieses Fladenbrot definitiv eine sehr gute Alternative.

Das Originalrezept stammt von Cascabel.Wie immer beim #synchronbacken kann man die Rezepte nach seinen Belieben anpassen, sofern man bisschen Erfahrung beim Backen hat und das Ergebnis trotzdem das gleiche ist.

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Also sollte es ein iranisches Fladenbrot namens Nan-E Barbari werden.

Ich habe das Rezept in die Dinkel-Version abgewandelt, was bei mir einen Arbeitsschritt mehr bedeutete, da ich ein Mehlkochstück herstellte.

Ich habe aus dem Backbuch von Lutz Geißler die Anleitung wie man Weizenbrote in Dinkelbrote umwandelt benutzt. Und siehe da, es hat einwandfrei funktioniert.

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Hier zu meiner Version mit ungefährem Zeitplan. Die Bilder der Zubereitung findet ihr auf meinem Instagram-Account

Samstag Vormittag / Nachmittag: Zubereitung Mehlkochstück

  • 30 g Dinkelmehl 630
  • 150 g Wasser
  • 12 g Salz

Mehl, mit Salz und Wasser klümpchenfrei verrühren und in einem Topf aufkochen bis eine Puddingartige Konsistenz entsteht. Das Kochstück dann in eine Schüssel füllen und sofort mit lebensmittelechter Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche abdecken und bei Zimmertemperatur komplett auskühlen lassen.

Samstag Abends ca. 20 Uhr: Zubereitung des Teiges ( mit Hefeteig)

  • 520 g Dinkelmehl 630
  • ein erbsengroßes Stück Frischhefe ( etwa 0,2 g)
  • 23 g Zitronensaft
  • 207 g Wasser
  • Mehlkochstück

Hefe in etwas Wasser auflösen. Mehl und Mehlkochstück in eine Schüssel geben, Wasser mit Zitronensaft dazugeben kurz umrühren und dann das Hefewasser hinzugeben. Von Hand oder mit der Küchenmaschine auf niedrigster Stufe etwa 5 Minuten kneten, bis ein einheitlicher Teig steht. Teig in der Schüssel lassen, zudecken und nach 20 Minuten zu einer Kugel formen und gut verschlossen bei Zimmertemperatur etwa 11 Stunden reifen lassen.

Sonntag Morgen ca. 6 Uhr: Teiglinge abwiegen

Der Teig sollte nun deutlich an Volumen gewonnen haben und Blasen geworfen haben. Ich habe den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche gestürzt und in drei Portionen abgestochen, es sollten ca. 300g ne Teigling sein. Ein Geschirrtuch auf ein Backblech legen, gut einmehlen und die Teiglinge darauf legen, bemehlen und mit Frischhaltefolie abdecken und nochmals 4 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen.

Sonntag Morgen ca. 8:30 Uhr: Zubereitung Roo-Mal

  • 80 g Wasser
  • 1 TL Dinkelmehl 630

Die Zutaten miteinander verrühren und kurz aufkochen und anschließend auskühlen lassen.

Sonntag 9:30 Uhr: Backstein vorheizen

Den Backstein im Ofen nun für eine Stunde bei 250°C O/U vorheizen.

Sonntag ca. 10 Uhr: Teiglinge vorbereiten

Die Arbeitsfläche gut mit Vollkornmehl und Haferkleie bestreuen, die Teiglinge darauf setzen und mit einem Tuch nochmals für 20 Minuten abdecken. Nun jeden Teigling mit ca. 1,5 TL Roo-Mal bestreichen, dabei mit den Fingern Rillen in die Brote drücken.

Zum Schluss Sesam und Schwarzkümmel darauf streuen. Die Teiglinge werden nun mit einem Teigschieber auf den heißen Backstein geschoben und im heißen Ofen für 10-12 Minuten gebacken. Ich habe jeden Fladen einzeln gebacken da sie doch recht groß geworden sind.

Auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen und anschließend genießen.

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Wieder mal ein sehr gelungenes #Synchronbacken – Danke Zorra und Sandra für die tolle Aktion, ich hoffe ich kann bald wieder dabei sein 🙂

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Die Rezepte der anderen Teilnehmer findet ihr hier:

 

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12 Kommentare Gib deinen ab

  1. Oh wie lecker 😍 ich liebe persisches Fladenbrot !!! Das muss ich unbedingt mal selbst machen 😍

    1. bakingjulia sagt:

      Unbedingt es schmeckt echt wahnsinnig gut 😍

  2. Fabiana sagt:

    Alle Achtung! Das „muss“ schmecken! Besonders gut gefällt mir, dass du Dinkelmehl verbäckst – wie so oft:-) ! Schönes langes WE

    1. bakingjulia sagt:

      Vielen Dank 🙂 ich mag Dinkelmehl sehr gerne 😊 LG und schönes Wochenende

  3. zorra sagt:

    Wow die Krume! Ich bin etwas neidisch. 😉 Schön, dass du Zeit gefunden hast und hoffentlich klappt es das nächste Mal auch wieder.

    1. bakingjulia sagt:

      Vielen Dank für das Kompliment ich fühle mich geschmeichelt 😊 Lg julia

  4. Dagmar Kern sagt:

    Dein Brot sieht aus wie gemalt, ganz wunderbar. Vor allem ist es total
    fluffig, liegt vielleicht an der Hefe. Werde ich auch mal probieren, ich habe mit Sauerteig gebacken…war aber auch nicht schlecht.
    Lieben Gruß
    Dagmar

    1. bakingjulia sagt:

      Dankeschön, ja es war aber wirklich nur eine Mini Mini menge Hefe drin 🙂 aber deins mit Sauerteig war auch wunderbar 🙃 LG julia

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